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Rückblick Fortbildungen von physiobern
Hier gibt es inhaltliche Rückblicke auf die Fortbildungen von physiobern
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3. Fobiabend 2011, Chirurgische Hüftluxation
Am Montag 27. Juni 2011 haben wir unseren dritten Fortbildungsabend, diesmal mit dem Thema "chirugische Hüftluxation", durchgeführt. Es war toll dass, trotz des heissen Wetters etwa 40 Therapeuten anwesend waren. Belohnt wurden sie mit zwei sehr interessanten Vorträgen. Dr. L. Büchler, Oberarzt der Orthopädie des Inselspitals hat uns über die Indikationen dieser Operationsmethode informiert. Anhand eines Filmes hat er erklärt wie man dabei vorgeht. Er hat die Vorteile dieser Operation im Vergleich zur Hüftarthroskopie erläutert. Die physiotherapeutische Nachbehandlung wurde von Frau B. Bertschy, Physiothearpeutin in der Orthopädie des Inselspitals, mit einigen guten Beispielen dargestellt. Die Fortbildungsabende 2011 nehmen somit ein erfolgreiches Ende.
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2. Fobiabend 2011, Hüftarthroskopie
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Hüftarthroskopie und ihre physiotherapeutische Nachbehandlung
Auch der zweite Fobiabend war mit 36 Teilnehmern sehr gut besucht. Leider war es Dr. Michel wegen Auslandaufenthalts an diesem Abend nicht möglich anwesend zu sein. Dr. Aklin vertrat ihn und die Physiotherapeutinnen hielten nochmals ihren spannenden Vortrag (Inhalt siehe 1. Fobiabend).
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1. Fobiabend 2011, Hüftarthroskopie
Hüftarthroskopie und ihre physiotherapeutische Nachbehandlung Am Donnerstag 24. Februar lauschten über 40 interessierte Physios den Ausführungen von Dr. M. Michel und Dr. B. Aklin. Die beiden kompetenten Ärzte des Orthopädischen Zentrums Münsingen (OZM) erläuterten welche Indikationen für eine Hüftarthroskopie bestehen und mit welchen Symptomen die Patienten in der Sprechstunde erscheinen. Mit vielen anschaulichen Bildern eklärten sie welche Typen von Impingements es gibt und dass diese oft in einem Mischbild auftreten. Die Hüftarthroskopie hat den Vorteil, dass es keinen grossen Schnitt gibt. Dennoch ist bei der Nachbehandlung Vorsicht geboten.
Die beiden Physiotherapeutinnen Barbara Glauser und Jeannine Engel stellten das Nachbehandlungsschema des OZM vor. Sie betonten immer wieder, dass die Wundheilung und die Fähigkeiten des Patiennten über den Schritt zur nächsten Belastungsstufe ausschlaggebend sind. Sie zeigten mit Kurzfilmen auf welche Übungen im OZM angewendet werden und veranschaulichten das Ganze mit einem Fallbeispiel.
Wir sind sehr erfreut darüber, dass dieser spannende Fobiabend auf ein so reges Interesse stiess. Dasselbe Team wird am Donnerstag 31. März nochmals ins WBZ kommen und die Informationen gerne weitergeben. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Dr. Michel tönte in seiner Vorlesung bereits mit der Aussage: "Grosse Chirurgen, grosse Schnitte". an, dass es unterschiedliche Meinungen zur Indikation einer Hüftarthroskopie oder einer Chirurgischen Hüftluxation gibt. Am Montag, 27. Juni erläutert uns. Dr. Lorenz Büchler, Oberarzt Hüft-Team, Orthopädische Klinik Inselspital Bern die Vorteile einer Chirurgischen Hüftluxation. Bettina Bertschy, Physiotherapeutin des Inselspitals Bern hält anschliessend einen praktischen Vortrag über die Nachbehandlung einer solchen Operation. Auch dieser Abend bietet Platz für Fragen und Diskussionen.
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Bilder 1. Fobiabend 2011
Bilder zum Fobiabend "Hüftarthroskopie und ihre physiotherapeutische Nachbehandlung".
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Letzter Fobiabend 2010
Das Weiterbildungszenturm physiobern im Stade de Suisse platzte fast aus allen Nähten, als am 28. Oktober 2010 Jörg Gyger mit dem Thema "sensomotorisches Training der tiefen Rumpfmuskulatur" die Physios in seinen Bann zog. Es lag auf der Hand, dass das Vortragsthema dieses Abends uns Physios täglich beschäftigt, trotzdem war physiobern vom Ansturm und Interesse an dem Fobiabend überwältigt. Zum ersten Mal seit dem 2 jährigen Bestehen des WBZ konnte das Motto "klein und fein" nicht eingehalten werden: Der normalerweise mit höchstens 16 Teilnehmern besetzte Theorieraum war mit 80 Physios gefüllt. Die Weiterbildungskommission dankt Jöggu für den super Input und freut sich ihn 2012 für eine ausführliche Weiterbildung zu diesem anspruchsvollen Thema im WBZ begrüssen zu dürfen! Die Fortbildungsabende 2010 nehmen somit erfolgreich ein Ende. Jörg Gyger bietet am 30. Oktober 2011 einen Tageskurs zum selben Thema an. Weitere Infos hier.
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Bilder zur Fortbildung vom 25. März 2010
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1. FoBi-Abend 2010: Physiotherapie an den olympischen Spielen
Am 25. März 2010 lud das Weiterbildungszentrum physiobern im Stade de Suisse zum ersten Fortbildungsabend von physiobern 2010 ein. Die Referenten Dr. Patrik Noack, Daniel Troxler und Michelle Fertek boten einen einmaligen und sehr persönlichen Einblick hinter die Kulissen der Olympischen Spiele.
Mit einem packenden und emotionalen Film von Swiss Olympic über die Entwicklung verschiedener Athleten fesselte Daniel Troxler, Sportphysiotherapeut von Swiss Athletics, die anwesenden Mitglieder. Er zeigte interessante Fakten über die vergangenen Sommerolympiaden, den Aufbau und die Strukturen des mitreisenden Medical Teams, ihre Aufgaben und Leistungen und die volle Agenda eines Physiotherapeuten an den Sommerspielen. Das Anforderungsprofil beeindruckt, ebenso die langen Einsätze, von morgens halb sieben bis wiederum morgens um drei Uhr, bis der letzte Athlet dann auch versorgt war.
Auch Dr. Patrik Noack, Team Arzt vom Schweizer Triathlon und Langlaufteam und stellvertretender Leitender Arzt des Swiss Olympic Medical Center in Magglingen entkräftigte das Klischee von Ärzten beim Feierabendbier. Als verantwortlicher Arzt für das Schweizer Langlauftem war er eng mit den Topathleten wie Dario Cologna verbunden und erzählte auch von einigen spannenden Erlebnissen aus Whistler Village mit dem Schweizer Langlaufteam. So ist zum Beispiel die Erkältungsprävention in den Ausdauersportarten grossgeschrieben und der Arzt konnte an den olympischen Spielen mit einem aus der Schweiz eingeflogenen Blutanalysegerät das Trainingspensum des Athleten steuern.
Ein Erfahrungsbericht über die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver aus der Sicht von Michelle Fertek, Physiotherapeutin des Medical Teams von Swiss Snowboard zeigte den schwierigen Weg der Athleten durch zahlreiche Verletzungen hindurch bis an ihr Ziel, die Olympiade. Es wurde klar, dass ein Physio zum Bastler und Tüftler wird, wenn es darum geht weit weg von einem Betreuungsteam Schienen für den Athleten herzustellen, damit das Training weitergeführt werden kann.
Schliesslich entfachte Daniel Troxler im Hinblick auf die nächsten Sommerspiele 2012 in London erneut das olympische Feuer in den Zuhörern. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank den Referenten, welche durch ihre persönliche Schilderung den olympischen Gedanken auch unter die Besucher trugen. Michelle Fertek, Weiterbildungskommission physiobern
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3. FoBi 2009: News zur Behandlung von M.Bechterew und Rheumatoider Arthritis
Am 26. Oktober 2009 erläuterte uns Christine Mebes, leitende Physiotherapeutin der Abteilung Rheumatologie vom Inselspital, die neusten Erkenntnisse in der Behandlung von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) und M. Bechterew. Neben den modernen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten nimmt auch die Physiotherapie eine immer wichtigere Rolle bei der Behandlung entzündlicher rheumatischer Erkrankungen ein. Nach einer kurzen Einführung über die Symptome der beiden Krankheitsbilder wurden die Therapieansätze mit neuen Studienergebnissen unterstützt. In einem akuten Schub bei RA soll unter Berücksichtigung der Schmerzen und der Belastbarkeit der inneren Organe die Beweglichkeit, Kraft und ADL soweit als möglich erhalten bleiben. In der nicht-akuten Phase kann auch medizinische Trainingstherapie eingesetzt werden. Eine Studie aus dem Jahr 2000 bestätigt, dass Krafttraining bei Patienten mit RA einen positiven Einfluss auf ihre Selbständigkeit und Lebensqualität haben. Studien aus 2009 zeigen, dass auch Aerobic und spezielle Übungsprogramme denselben positiven Effekt haben. Bei Patienten mit M. Bechterew steht neben Analgesie v.a. der Erhalt der Beweglichkeit, Atemkapazität und Kraft im Vordergrund. Auch hier zeigen neue Studien, dass ein individuelles Übungsprogramm einen positiven Einfluss auf die pulmonalen Funktionen und auf die Versteifung (mehr in Streckstellung) hat. Das Inselspital bietet für Patienten mit RA eine Tagesklinik an, wo die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Vordergrund steht. Während der Patient wegen der Abgabe von seinem Medikament einige Stunden hospitalisiert ist, kann er sich mit einem Physiotherapeut über seine Behandlung beraten. Auch ist eine Konsultation mit Ärzten, Pflegepersonal oder Sozialarbeitern möglich. Etwa 20 interessierte Physiotherapeuten waren an diesem Abend anwesend.
Yvonne Roduner, Weiterbildungskommission physiobern
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2. FoBi 2009: TNF-Alpha in der Rheumatologie
Bedeutet die Diagnose Rheumatoide Arthritis (RA) oder Morbus Bechterew einen erschwerten Lebensweg oder gibt es einen Lichtblick? Welche neue Medikamente gibt es in der Behandlung von RA und Morbus Bechterew? Welchen Einfluss hat TNF- auf den Verlauf dieser Krankheiten und wie können diese beeinflusst werden? Auf diese Fragen gab Dr. med. Jürg B. Suter, Rheumatologe in Bern, am 18. August 2009 Antwort. In den letzten Jahren hat die Zahl der Medikamente in der Rheumatologie stark zugenommen. Diese dienen v.a. zur Verhinderung von Gelenksdeformierungen und zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit. Rheumatoide Arthritis beruht auf einer Zitokin-Dysbalance. Eine dieser Zitokine, TNF- welche sich in viele Zellen, Membranen und im Plasma befindet, wird hauptsächlich von Makrophagen aktiviert. Target Zellen aktivieren die Rezeptoren für TNF- und lösen Immunphänomene aus. TNF- ist die Ursache vieler entzündlicher Erkrankungen wie RA und M. Bechterew, weil es das Bindegewebe, die Innenwand der Gefässe und die "barriere function" verändert. Infliximab wird intravenös gespritzt und als TNF- Blocker bezeichnet. Die Folgespritzen folgen nach zwei respektive sechs oder acht Wochen. Es führt in vielen Fällen zu einer deutliche Reduktion der Entzündungen. Eine Kombination mit Methotrexat hat sich als sehr wirksam gezeigt. Die Vorteile dieser Behandlung sind: rasche Wirkung klinische Wirksamkeit Lebensqualität / Arbeitsleben wird verbessert Signifikante Inhibition der strukturelle Veränderungen Langfristiger Therapieerfolg ist durch lange Halbwertzeit möglich. Antikörperbildung durch therapeutische Reagenz Zu den Risiken gehören allergische Reaktionen, evtl. neurologische Symptome oder Infektionen, welche sich jedoch bis jetzt gering gehalten haben. Es war ein gelungener und interessanter Abend, der jedoch leider nur von wenigen Mitgliedern besucht wurde.
Yvonne Roduner, Weiterbildungskommission physiobern
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1. FoBi 2009: Die LOGI Ernährung
Am Dienstag, 16. Juni 2009 fand der erste Fobiabend im neuen Weiterbildungszentrum von physiobern statt. Karin Schmid, diplomierte Ernährungsberaterin, stellte in einem spannenden Referat die "LOGIsche" Ernährung vor. Sie erläuterte die Bedeutung von LOGI, machte deutlich, dass diese Ernährung nicht nur für Menschen mit Metabolischem Syndrom sondern für Jedermann anwendbar ist und räumte mit einigen Klischees betreffend gesunde Ernährung auf. Ein spannendes Referat welches die rund 30 Zuhörer bereicherte und Antworten auf viele Fragen gab.
 Was bedeutet LOGI: LOGI steht für "Low Glycemic and Insulinemic", auf Deutsch "niedriger Blutzucker- und Insulinspiegel". Charakteristisch für die Ernährung nach der LOGI-Methode ist eine niedrige Blutzuckerwirkung. Wer sich nach dieser Methode ernährt, vermeidet starke Blutzuckerschwankungen und -spitzen, und auch der Insulinspiegel im Blut bleibt relativ niedrig. Was wiederum einer unerwünscht starken Kalorienspeicherung vorbeugen kann und viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.
Funktion des Stoffwechsels: Der Blutzuckerspiegel steigt vor allem nach der Aufnahme kohlenhydratreicher Nahrung an. Als Reaktion darauf wird von den β-Zellen Insulin ins Blut ausgeschüttet. Die Hauptwirkung des Insulins für die rasche Senkung der Blutzuckerkonzentration ist seine "Schlüsselfunktion" für den Transport von Glukose aus dem Blutplasma und aus der Gewebsflüssigkeit in das Zellinnere. Vor allem die Leber- und Muskelzellen können in kurzer Zeit große Mengen von Glukose aufnehmen und sie in der Folge entweder in Form von Glykogen speichern oder in Energie umwandeln.
Metabolisches Syndrom und Einsatz der LOGI-Ernährung: Das metabolische Syndrom wird heute als der entscheidende Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten angesehen. Es geht einher mit vielfältigen Störungen des Stoffwechsels, der Blutdruckregulation sowie einer charakteristischen Fettleibigkeit. Oftmals führen Bewegungsmangel und ein Überschuss an Kohlenhydraten zu einer Insulinresistenz. Ist die Funktion des Insulins eingeschränkt und sind zudem viele Kohlenhydrate vorhanden, werden diese als Fettpolster gespeichert. Um das metabolische Syndrom zu behandeln ist neben vermehrter Bewegung eine Therapie der Insulinresistenz anzustreben. Hier kommt die LOGIsche Ernährung an.
Zur Steuerung der Ernährung werden oft die Kilokalorien gezählt oder es wird der Glykämische Index (GI) verwendet. Der GI ist ein Mass zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Je höher der Wert ist, desto schneller steigt der Blutzuckerspiegel an. Der GI berücksichtig aber die konsumierte Menge nicht. Daher verwendet Karin bei ihrer Arbeit den Begriff Glykämische Last, welche die Menge und den Glykämischen Index vereint. Sie betont auch die Wichtigkeit des Sättigungsgefühls der Patienten. Dieses entsteht durch die Dehnung der Magenwand und wird auch durch chemische Prozesse ausgelöst. Eiweiss begünstigt diesen Vorgang. Es wird rasch einmal deutlich, dass bei einer gesunden Ernährung Lebensmittel mit viel Volumen und wenig Dichte von Vorteil sind. Wie zum Beispiel Gemüse und Salat. Einen sehr wichtigen Stellenwert nehmen auch die Proteine ein. Passt unser Lebensstil zu unseren Genen? Ihren Ursprung findet diese Ernährungsmethode in den Genen der Menschheit. Über Millionen von Jahren hat sich der Mensch in einer Umwelt entwickeln müssen, die von Nahrungssuche geprägt war. Erst mit der Einführung des Ackerbaus vor wenigen tausend Jahren standen plötzlich Kohlenhydratquellen in größerem Maße zur Verfügung. In all den Jahrhunderttausenden zuvor sammelte man in fruchtbaren Zeiten Beeren und wilde Früchte, Pilze und Nüsse. Und man jagte kleines und großes Getier: Fleisch war hoch begehrt und dominierte die Kost, während Kohlenhydrate immer knapp waren. So war die Essensbeschaffung und -zubereitung immer mit viel Mühe und Bewegung verbunden. Und was es zu essen gab, bestimmte allein die Umwelt. Durch die rasante Entwicklung sind ausgerechnet Kohlenhydrate zur dominierenden Nahrungsquelle in der industrialisierten Welt geworden. Doch unsere Gene haben nicht den Hauch einer Chance gehabt, sich dieser biologisch überstürzten Entwicklung anzupassen. Sie funktionieren immer noch wie zu Urzeiten. Aufräumen mit Klischees und "alten" Ansichten Nach all diesen Erläuterungen ging Karin auf Fragen ein und räumte mit ein paar ewigen Klischees auf. Zum einen distanzierte sie sich von der Aussage, dass Fett ungesund ist und wies darauf hin, dass es viele verschiedene Fette gibt. Nur eine fettarme Ernährung muss nicht unbedingt gesund sein und zur Gewichtsreduktion führen. Zur Frage ob Rohkost am Abend geeignet sei meinte sie, dass dies für einen gesunden Körper kein Problem ist. Aber dass es sich lohnt dem Körper Zeit zu geben sich daran anzupassen. Denn es müssen sich zuerst Mikroorganismen im Dickdarm bilden damit weniger Blähungen auftreten.
Was ich aus dieser Fobi mitnehme. In erster Linie lohnt es sich auf das Sättigungsgefühl zu hören. Dieses stellt sich schneller ein wenn Eiweiss konsumiert wird. Eine Faustregel besagt, dass man pro Tag ein Gramm Eiweiss pro Kilo Körpergewicht zu sich nehmen sollte. So werde ich wohl in Zukunft eher Eier und Käse zum Frühstück essen und meinen Hungerast am Nachmittag mit einer Hand voll Nüssen bekämpfen. Eine weitere grobe Regel wäre, dass zur konsumierten Menge Fleisch jeweils die doppelte Menge an Gemüse gegessen werden sollte. Mit vielen guten Vorsätzen und Ideen für eine gesunde Ernährung bin ich aus dieser Fobi nach Hause gegangen.
Therese Budliger, Weiterbildungskommission physiobern
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3. FoBi 2008: Klinische Muster der Wirbelsäule
Mit einem schwarz-weissen Landschaftsbild begann Jacques Habers seinen Vortrag über "Klinische Muster der Wirbelsäule" am 6. November 2008. Beim Betrachten erkennt man unterschiedliche Bilder, je nach dem ein anders. So auch beim Erkennen der klinischen Muster. Wie das Umfeld präsentiert wird, so bestimmt es unser Bild. Je nach Erfahrung und Gesichtspunkten erkennt der Physiotherapeut aus Anamnese und Befund den "pathway" zur physiotherapeutischen Diagnose.
Auf eine professionelle Art und von vielen wissenschaftlichen Artikeln unterstützt leitete Jacques uns durch die Welt der verschiedenen Muster der Wirbelsäule. Klinische Muster sind eine Kombination von Zeichen/Symptomen die man gelernt oder behandelt hat. Sie sind nicht strukturgebunden. Nach einer Einteilung der verschiedene Hauptgruppen in spinale Pathologie, Nervenwurzelprobleme und nicht-spezifische Kreuzschmerzen (Lob Back Pain) kamen die Differenzierungen: Discogenes Muster der LWS und HWS, Zygapophysialgelenke, Spinalkanalstenose und vieles mehr. Wussten Sie schon, dass bei einer verletzen Bandscheibe Gefässe und feie Nervenendungen bis in den Nucleus pulposus gefunden wurden? Eine sehr rezente Studie dieses Jahres belegte dies (Freemont AJ. The cellular pathobiology of the degenerate intervertebral disc and discogenic back pain. Rheumatology (Oxford). 2008 Oct 14.). Der Abend war sehr gelungen und ca. 55 Physiotherapeuten gingen mit neuen oder aufgefrischten Kenntnissen zufrieden nach Hause.
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Bilder der FoBi vom Dienstag, 3. Juni 2008
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2. FoBi 2008: Die neuesten chirurgischen Methoden bei der degenerativen LWS
Wir waren sehr gespannt auf den viel gefragten Arzt, Gianluca Maestertti, der im Internet mit zahlreichen Weiterbildungen in verschiedenen Sprachen aufgeführt wird. Mit seinem sympathischen italienischen Akzent hat er uns am 3. Juni 2008 mit seinem Thema "Evolution in lumbar spine surgery" durch die Möglichkeiten des Bandscheibenersatzes und der lumbalen Wirbelsäulenchirurgie geführt.
Gianluca Maestretti schickt voraus, dass kein Patient operiert wird bevor er nicht eine 6-monatige, aktive physiotherapeutische Behandlung absolviert hat. Die interdisziplinäre Arbeit zwischen Chirurg, Rheumatologe, Physiotherapeut und Patient steht bei ihm in Vordergrund. Mit seiner ansprechenden, bildlichen Sprache brachte er die Zuhörer zum schmunzeln: Er verglich die Bandscheibe mit einem platten Autopneu. Wenn die Bandscheibe an Höhe verliert werden als Folge davon auch die Fazetten in Mitleidenschaft gezogen. Genau gleich wie beim platten Autopneu später die Karosserie Schaden nimmt.
Welchen Einfluss haben Bildgebende Verfahren auf die Entscheidung zu operieren? Dr. Maestretti betont, dass ein Patient nie nur anhand seiner Bilder beurteilt werden darf. Die klinische Untersuchung, die Geschichte und das Alter des Patienten, aber auch das Gespür und die Erfahrung des Chirurgen spielen hier eine sehr wichtige Rolle. Er forderte die anwesenden Physiotherapeuten auf, MRI Bilder selber anzuschauen und erläuterte kurz die verschiedenen Klassifikationen: Die Klassifikation nach Pfirrmann gibt Auskunft über die in MRI festgestellte degenerative Veränderung der Bandscheibe: Was ist ein "black disk"? Die Bandscheibe hat Wasser verloren. Dies kann ein erstes Zeichen für ein Problem sein. Es ist aber auch möglich, dass ein Grad V völlig schmerzfrei sein kann. Modic: die Einteilung bei Wirbelkörperentzündungen gibt eine Indikation über akute (I) oder chronische Phase (II). Der Zustand der Fazettengelenke mittels der Einteilung nach Fujihara (Stufe der Degeneration) ist entscheidend ob die Bandscheibe operiert wird oder nicht.
Mit einem Bild von Dr. Bertagnoli "dem Cowboy der Wirbelsäulenchirurgie" schneidet er das Thema Operationsmöglichkeiten an. Der momentane "Gold Standard" bei der degenerative LWS ist die Spondylodese (Fusion). Die Erfolgsrate dieser Operation (Umschrieben als gut und sehr gut) liegt bei 70 %. Er erläutert die Vor- und Nachteile der verschiedenen Zugänge. Die klassische Methode ist der Zugang von dorsal. Der von ihm bevorzugte ventrale Zugang, wo die ganze Bandscheibe entnommen werden kann, birgt weniger neurale Risiken und hat den Vorteil, dass die Rückenmuskulatur erhalten bleibt. Alte und neue Operationstechniken werden diskutiert. Der Nucleusersatz hat zu hohe Reoperationsraten. Bei der "Total disk arthroplasty" gibt es drei Varianten: - die "Constrained" bewegt fast nicht, das Segment wird in einer bestimmten Flexionsposition fixiert - die"Semiconstrained", wo eine kontrollierte Flexions/Extensions Bewegung möglich ist - die "Unconstrained", es entsteht viel Bewegungsfreiheit, ist aber nur bei intakten Fazettengelenke einsetzbar. (Diese Prothese ist von einer Frau entwickelt worden)
Die zweite Generation der unconstrained Bandscheibenprothese ist sein Favorit. Es gibt Bewegungsfreiheit, entlastet, kann in eine bestimmte Richtung steuern und kann von ventral eingesetzt werden. Die Erfolgsrate dieser Operation liegt bei 85%.
Die Physiotherapie spielt hier einmal mehr eine erhebliche Rolle um die optimale Beweglichkeit zu erlangen. (Es wird von Anfang an wieder Full ROM bewegt). Üblich ist es, dass die Patienten nach 2 Wochen vermehrt Beschwerden bekommen. Dies ist auf die sogenannte Reorganisation der Wirbelsäule zurückzuführen. Er beschreibt es als eine "Balancedysfunktion".
Dr. Maestretti stellt noch weitere Prothesen vor. -Den Dynesys, eine semirigide Fixation, die sich für mehrere Niveaus eignet, mit seinem Muskulatur schonenden Zugang. Diese Prothese ist auch indiziert bei alten idiopatischen Skoliosen zur Restabilisation der Krümmung (rekalibrieren ist nicht gleich korrigieren) - Der Stenose Protektor "Interspinous U", der eher bei älteren Menschen eingesetzt wird. - Der "DIAM " (Device for Intervertebral Assisted Motion), bei welchem die Ligamente intakt bleiben. Der DIAM kann auch auf mehreren Niveaus eingesetzt werden - Den "Inspace" mit dem seitlichen Zugang und der relativ einfachen Nachbehandlung (laufen).
Knapp 50 Zuhörer erhielten einen überzeugenden Überblick über die Möglichkeiten der Wirbelsäulenchirurgie, das Vertrauen in die Physiotherapie und die Relevanz der interdisziplinären Zusammenarbeit. Gianluca Maestretti verabschiedete sich zum Schluss mit folgenden Sprüchen: "Nobody can prove if man was on the moon" "Actually, nobody can prove the effect of dynamic stabilisation in the adjacent disc degeneration." "Neue Technologie respektieren, aber den kritischen Blick beibehalten."
Chris Gorschewsky, Therese Zumkehr, Yvonne Roduner Die Powerpoint-Präsentation von Dr. Maestretti finden sie hier als pdf
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1. FoBi 2008: Bildgebende Verfahren an der LWS
Am Montag, 3. März hielt Dr. med. Stefan Werlen, Leitender Radiologe in der Klinik Sonnenhof, einen interessanten und lehrreichen Vortrag über Bildgebende Verfahren an der LWS. Es wurden sowohl die technischen als auch die klinische Aspekte der modernen Radiologie angesprochen.
Mittels Field of View (FOV) kann man sich ein globales Bild des Krankheitsbildes formen. Anschliessend wird die Region ausgewählt, die eine genauere Untersuchung benötigt. Das MRI basiert auf starken Magnetfeldern sowie elektromagnetische Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich, mit denen die Protonen im Körper angeregt werden. Grundlage für den Bildkontrast sind unterschiedliche Relaxationszeiten und der Gehalt an Wasserstoff-Atomen in verschiedenen Geweben (z.B. Muskel, Knochen). Durch Anlegen eines starken statischen Magnetfeldes drehen sich die Rotationsachsen des Kernes in dessen Richtung. Durch ein zusätzliches hochfrequentes elektromagnetisches Wechselfeld, welches rechtwinklig zum ersten Feld steht, lassen sich die zunächst ausgerichteten Atomkernen aus der Richtung des statischen Feldes auslenken (kippen). Dieses zweite Feld wird regelmässig an- und abgestellt. Als Folge der Auslenkung (durch das zweite Feld) ändern die Kerne ihre ursprüngliche Feldrichtung, dies resultiert in einer rotierenden Quermagnetisierung, die über den induzierten Strom in einer Spule gemessen werden kann und die Erzeugung von Schichtbilder ermöglicht. Die Zeitkonstante T1 charakterisiert die Messung der Relaxation der Längsmagnetisierung, welche in dichtem Gewebe schneller ist als in Flüssigkeit und ist abhängig von der Energieabgabe des Kernspins an der Empfängerspule. Die Zeitkonstante T2 gibt den Verlust der Phasenkohärenz wieder und steht in Verbindung mit dem Verschwinden der Quermagnetisierung. Auch diese Relaxation ist gewebespezifisch: in dichten Geweben ist T2 klein, in Wasser ist sie langsamer. Sowohl T1 als auch T2 sind dichteabhängig und werden zur Kontrasterzeugung in der MRI verwendet. Abhängig davon welche Struktur man im Bild hervorheben möchte, wählt der Radiologe die Längs- oder Querrelaxationzeit. Hierdurch können Einengungen im Spinalkanal besser sichtbar gemacht werden und eine Diagnose/Fragestellung unterstützt oder verworfen werden. So ist Wasser bei T1-Signal dunkel und bei T2-Signal hell.
Im zweiten Teil zeigte Stefan Werlen typische und seltene Krankheitsbilder, die mittels Radiologie erfasst werden können. Der Unterschied zwischen Spondylolisthesis und Spondylolyse wurde allen sichtbar gemacht. Er erklärte wie sich ein Bandscheiben Sequester im MRI darstellt, wie sich eingeengte Nervenstrukturen zeigen und vermittelte viele weitere Informationen.
Wir Physiotherapeuten sind jetzt gefordert, uns in Zukunft öfter die Bilder anzuschauen und mit Hilfe des radiologischen Befundes Rückschlüsse für unsere Therapie zu ziehen. Bei Fragen oder Unklarheiten kann Rücksprache mit dem betreffenden Arzt genommen werden.
Stephan hat das eher trockene Thema "Bildgebende Verfahren" mit Witz und vielen Bildern untermalt. Er hat den ca. 25 anwesenden Physiotherapeuten eine sehr gelungene und unterhaltsame Weiterbildung dargeboten.
Die Weiterbildungskommission, Chris Gorschewsky, Evelyne Baeriswyl, Yvonne Roduner
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3. FoBi 2007: Das VKB im Mittelpunkt
Die Live-Übertragung einer VKB-Operation war der Höhepunkt des Tages
Der Vordere Kreuzband Ersatz ist ein aktuelles Thema der Unfallchirurgie und Rehabilitation und stand im Zentrum der Fortbildung vom 27. November 2007. Die Übertragung einer Lifeoperation kombiniert mit aktiver Rehabilitation und wissenschaftlichen Vorträgen hat ein sehr grosses Interesse ausgelöst. Mehr als 150 Physiotherapeuten und Ärzte fanden den Weg ins Stade de Suisse, wo um Punkt 12.00 Uhr Dr. med. Ottmar Gorschewsky mit seiner Operation begann. Die Übertragungsbilder waren super deutlich und lebensgross und die erklärenden Kommentare des Operateurs lebhaft und lehrreich. Es wurde klar, mit welche Präzision und Geschicklichkeit eine solche "alltägliche" Operation durchgeführt wird. Während der ganze Operation konnten die Teilnehmenden Physios und Ärzte dem Operateur Fragen stellen. Auch die Meinung des Auditoriums wurde durch eine Abstimmung miteinbezogen. Anschliessend wurde weiter auf das Thema Kreuzband eingegangen. Hervorragende Referenten beleuchteten Themata wie die MRT Diagnostik, die Histopathologie des Sehnen Ersatzes, die verschiedenen Operationstechniken sowie Quadrizeps mit Cross-Pinns und die Lig. Patellae mit der transtibialen Technik. Zusammengefasst eine sehr interessante, lehrreiche und qualitativ hoch stehende Veranstaltung. Auf packende und praxisorientierte Weise, wusste Arjen van Duijn sein Publikum zu faszinieren. Nach einer kurzen Einführung in die Traningslehre wurden die phsiotherapeutischen Aspekte vom "ADL-Niveau" bis zum Bereiten- und Spitzensport beleuchtet. Fragen wie: "Wann darf ich mit Sprüngen anfangen" oder "Wenn noch eine Schwellung vorhanden ist, auf was muss ich achten?" wurden auf kompetente Weise beantwortet. Dass die verschiedenen Phasen der Wundheilung das A und O für die physiotherapeutische Nachbehandlung sind, wurde hier einmal mehr deutlich. Nach der Theorie gingen die Teilnehmer hinaus in die Kälte für den praktischen Teil. Neben Beispielen für die Koordination wurde u.a. auch ein Aufbau für das konzentrische Beschleunigen und exzentrische bremsen gezeigt. Physiotherapeuten, die keine Sportler behandeln, erhielten Anregungen für ihren Alltag bei der Behandlung der unteren Extremität. Gerne möchten wir uns bei allen Referenten und unserm Operateur Ottmar Gorschewsky herzlich für ihren Einsatz bedanken. Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Johnson & Johnson; Ärzten und Physiotherapeuten können wir zurückblicken auf eine sehr gelungene Veranstaltung Es würde uns freuen euch alle bei der nächsten Fortbildung von physiobern wieder begrüssen zu dürfen.
Die Weiterbildungskommission, Chris Gorschewsky, Evelyne Baeriswyl, Yvonne Roduner
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